Schattentherapie

Jede Sitzung mit mir ist auch eine Schattentherapie und ich bin der Meinung, dass jede Psychotherapie auch Schattentherapie sein muss.

„Was hinter uns und was vor uns liegt, ist relativ unbedeutend, verglichen mit dem, was in uns liegt“.

-Oliver Holmes-

Schattentherapie klingt anfangs wahrscheinlich eher ungemütlich und angsteinflößend. Doch im Endeffekt ist Dein Schatten Dein größter Schatz.

Nur, wenn wir alle unsere Anteile (die liebe Katharina, die böse, die schöne, die hässliche, die warmherzige, die aggressive, usw.) liebevoll annehmen und zu uns zurückholen, können wir ganz werden. Ganz bedeutet sowohl vollkommen als auch unvollkommen.

Ausgebildet von Ruediger Dahlke bin ich befähigt, meine Patienten auch auf ihre unbewussten Anteile in sich aufmerksam zu machen. 

Es geht darum, diese unbewussten Anteile, den Schatten, im Lichte des Bewusstseins von ihren destruktiven Seiten zu befreien und die in Wahrheit darin verborgenen Schätze zu heben und für unser tägliches Leben verfügbar zu machen. Der erhellende Blick auf jene Bereiche, die im Dunkel des Unbewussten liegen, offenbart uns unsere ursprünglichen Potenziale und die Lebensaufgabe, sie konstruktiv in unser Leben zu integrieren, Dadurch wird es möglich, umständliche und schmerzliche Umwege zu vermeiden und unsere wahre Bestimmung zu erkennen.

Schattenarbeit ist die Arbeit mit inneren Bildern, den Seelenbildern, und absichtsvollen Tagträumen.

Während wir uns mit unserem Wachbewusstsein der Sprache bedienen, sind Bilder die Sprache des Unbewussten. Sie können das komplexe seelische Geschehen, ungefiltert vom Intellekt, komprimiert, sehr konkret und unmittelbar aufzeigen. Nachts, wenn unser bewusstes Ich schläft und das Unbewusste das Kommando übernimmt, erscheinen sie als unsere Träume. Genau diesen Mechanismus nutzen wir in der Schattenarbeit durch unsere Vorstellungskraft. Wir lassen dabei den Intellekt in den Hintergrund treten und tauchen in die innere Welt des Unbewussten mittels inhaltlich absichtsvollen “Tagträumen” ab.

Die Vorstellungskraft ist das Seil, das die in tiefe unbewusste Bereiche abgesunkene Erinnerung bzw. die Wurzel des Problems ins Bewusstsein hochziehen kann. Sie bildet den roten Faden zu dem, was im Innersten bewegt. Den innersten Bedürfnissen, Gestimmtheiten, Befürchtungen und Beweggründen. Zu dem, worum es eigentlich geht, das was fehlt und den Lösungspotenzialen. Dabei ist es gleich-gültig, ob es sich um eine Metapher, Symbolik, Fantasie oder tatsächliche Erinnerung handelt.

Damit das strukturiert vonstattengeht, werden die Themen der einzelnen Tagträume jeweils vorgegeben. Welche Themen das im Einzelnen sind, ergibt sich individuell aufgrund des bisherigen Geschehens.

Die individuelle Bedeutung der jeweiligen Trauminhalte wird dabei im Anschluss gemeinsam mit den Klienten entschlüsselt, wobei die „Deutungshoheit“ immer bei den Klienten verbleibt.

Schattentherapie – der Ablauf:

Die Seelenbilderreise erfolgt in einem entspannten, gelösten Zustand, der am Beginn durch eine meditative Einleitung erzielt wird. Dabei wird die Aufmerksamkeit allmählich nach innen gerichtet, wo Du schließlich in die Welt der inneren Bilder, Farben und Töne eintreten kannst. Diese kann sich in Gestalt von Traumbildern oder anfangs auch nur in aufsteigenden Gedanken ausdrücken.

Du wirst von mir gebeten, das Wahrgenommene mit allen Sinnen zu ergründen, auf die dabei auftauchenden Gefühle zu achten und dies alles auch zu beschreiben und auszusprechen.

In den verschiedenen Sitzungen, findest Du Dich in Deinen Seelenbilderreisen in unterschiedlichsten Situationen und Lebensläufen wieder. Diese können sehr real wirken oder eher märchenhaft oder bewegen sich mehr auf einer symbolischen Ebene.

Die individuelle Bedeutung der jeweiligen Trauminhalte wird im Anschluss der Therapie gemeinsam entschlüsselt, wobei die „Deutungshoheit“ immer bei Dir verbleibt.

Zwischen den Sitzungen hast Du die Möglichkeit, die Inhalte und Erkenntnisse aufzuschreiben und ein für Dich typisches Bild zur Sitzung zu malen.

Die Auseinandersetzung mit den Inhalten auf verschiedenen Ebenen – die Erfahrung des Tagtraumes, das Aussprechen, Schreiben und Malen sowie das bewusste Reflektieren – verdeutlicht die Inhalte, verankert das Durchschaute und multipliziert die Wirkung einer Sitzung.

Eine wundervolle Möglichkeit, die Schattenarbeit zu vertiefen, bietet eine gemeinsame Atem-Session. Lassen sich doch mit dem Atem in der Schattenarbeit gemachte Erfahrungen und Erkenntnisse mit den Erfahrungen in weiteren Bewusstseinsräumen nochmals deutlich beleben.

Bewährt haben sich für diese Form der Therapie ebenfalls eine Woche lang tägliche Doppel-Sitzungen. 

Jedoch ist es hier auch möglich, individuell auf Seelenbilderreise zu gehen, z. B. alle zwei Wochen eine Sitzung.

Wach auf und träume! Werde ganz statt (nur und ständig) gut.