Epigenetik

Die Bedeutung der Umwelteinflüsse auf die Eiweißbildung oder Wir sind nicht die Marionetten unserer Gene


Gehörst Du zu den Menschen, die sich machtlos fühlen? Fast schon wie Marionetten? Und dann erkranken alle in Deiner Familie an Krebs und Du weißt ganz sicher, Du wirst der nächste sein - früher oder "mit Glück" später? Klar! Denn das wird uns in unserer Gesellschaft von Kindheit an vermittelt. Wir sind machtlos, müssen um alles im Leben kämpfen, denn "nichts wird Dir geschenkt" und "Hältst Du ihm den Finger hin, will er den ganzen Arm." etc. Ganz schöne Monster, unsere Mitmenschen und diese Welt, ein gemein-gefährlicher Ort! Hajajei!

Und nun die gute Nachricht:

Der Wegbereiter der Epigenetik Bruce Lipton konnte wissenschaftlich bereits vor mehr als 50 Jahren belegen, dass unsere Gene uns nicht zu 100 % beeinflussen. Es ist das Umfeld und somit die Umwelt, die uns beeinflusst.


"Früher ging man davon aus, dass Gene fest vorgegeben sind und den Charakter unseres Lebens bestimmen und steuern. Dieser Glaube führte zu der Schlussfolgerung, dass unser Schicksal durch das Genom bestimmt wurde, das wir zum Zeitpunkt der Empfängnis von unserer Mutter und unserem Vater erhalten hatten.

Leider können wir unsere Gene nicht ändern, wenn uns die vererbten Merkmale nicht gefallen. Wenn wir diese Tatsachen mit der Vorstellung verbinden, dass Gene ihre eigene Aktivität kontrollieren, bleiben wir mit der unausweichlichen Schlussfolgerung zurück, dass wir „Opfer“ unserer Vererbung sind und die Ausprägung von Krankheiten und negativen Merkmalen antizipieren sollten, die durch unsere Familienlinie weitergegeben wurden. Aktuelle Forschungen betonen jedoch, dass weniger als 10 % und vielleicht nur knapp 1% aller Krankheiten auf Gene zurückzuführen sind. Tatsächlich gibt es nur sechs Hauptstörungen, die durch ein einziges Gen kontrolliert werden, darunter Mukoviszidose, Hämophilie, Huntington-Krankheit, Tay-Sachs-Krankheit, erbliche Hämochromatose und Marfan-Syndrom. Angesichts dieser Tatsache lautet die wichtigste Frage: „Woher kommen 90 % oder mehr der Krankheiten?“ Antwort: „Durch unsere eigenen Gedanken."" (https://upliftconnect.com/the-secret-of-life-is-not-encoded-in-the-genes/)

Kurz vorab noch die Erklärung, was Epigenetik eigentlich ist: Epigenetik ist die Regulation der Gene. Obwohl Jede Körperzelle die gleiche genetische Ausstattung hat, sind unterschiedliche Gene aktiv. Lebens- und Essgewohnheiten können die Aktivität von Genen beeinflussen.


Nimmt unser Verstand die Erfahrung von Liebe wahr, schüttet das Gehirn neurochemische Stoffe wie Dopamin, Oxytocin und Wachstumshormone aus. Der Körper (besser: die Zellen) reagiert (reagieren) mit robuster Vitalität und gesundem Wachstum.

Wenn dasselbe Gehirn in demselben Körper eine bedrohliche Welt wahrnimmt, setzt der Körper Stresshormone und entzündungsfördernde Stoffe wie Zytokine frei. Die Chemie des Stresses also behindert das Wachstum und die allgemeine Versorgung der Zellen, weil sie die Energie des Körpers auf Schutzmechanismen konzentriert. Das ist u. a. der Grund, weswegen Stress die Hauptursache für Krankheiten ist.

Für lange Zeit war umstritten, ob epigenetische Merkmale auch an die Nachkommen weitergegeben werden können. Man ging davon aus, dass nur das Gen an sich weitergegeben wird, hingegen epigenetische Veränderungen in Spermien und Eizellen gelöscht werden. Anhand von Tiermodellen versteht man jedoch immer besser, dass epigenetische Merkmale auch vererbt werden können. Gerade traumatische Erlebnisse können sich auf die folgenden Generationen auswirken. Man spricht von transgenerationaler (generationsübergreifender) Traumatisierung. Männliche Mäuse, die in ihrer Kindheit durch systematische Vernachlässigung traumatisiert werden, zeigen depressionsähnliche Symptome, haben einen veränderten Stoffwechsel und sind sehr schmächtig. Erstaunlicherweise geben die männlichen Mäuse diese Symptome an ihre Kinder und sogar Enkelkinder weiter. Es konnte gezeigt werden, dass dies mit epigenetischen Veränderungen einhergeht, die über die Spermien auf die Nachkommen übertragen werden. (https://www.primal-state.de/epigenetik/)


Die Macht unserer Gedanken ist weitaus stärker als uns allen bewusst gemacht wird. Hinzu kommt, dass wir alle in den ersten 7 Lebensjahren noch "gar nicht so richtig auf der Höhe" sind. Denn unser Gehirn bewegt sich noch in Delta- und Thetabereichen. Hier eine bildliche Anschauung von Bruce Lipton:




Erschreckend ist auch die Tatsache, dass wir nur 5 % bewusst handeln, unsere Ziele und Visionen verfolgen und ganze 95 % unbewusst stattfinden. Hier ist nicht die Rede von Atmen, Gehen, Verdauen, erlerntes Autofahren, ... sondern auch von all den Gedanken und Interpretationen. Kurz: Du folgst nur einem erlernten Programm, das Du in den ersten 7 Lebensjahren erfahren durftest.

Nun kannst Du Dir zurecht die Frage stellen, ob es denn Deine eigenen Gedanken oder die in der Kindheit durch Eltern, Großeltern, Geschwister, Umwelt etc. programmierten sind.

Du willst mehr hierzu erfahren? Dann schau Dir dieses Video an:



"I've got no strings To hold me down To make me fret Or make me frown I had strings But now I'm free There are no strings on me!"

(Pinocchio)

Lerne mit mir gemeinsam, Deine Muster und Deine Programme zu durchschauen und löse Dich von unnötigen "strings"! Werde zu einem "richtigen Menschen" - frei von Fehlprogrammierungen, glücklich und selbstbestimmt!